Familien-Zentrum-Freudenstadt
Die Bewegung

regional - national - international


In Deutschland
ist die Geschichte der Familien- Mütter- und Nachbarschaftszentren die bemerkenswerte Geschichte einer außergewöhnlichen Bewegung. Aus den drei Modellzentren, die das Deutsche Jugendinstitut (DJI) Anfang der 80er Jahre initiiert hatte, sind in ungefähr 20 Jahren über 400 Zentren geworden und es kommen immer neue hinzu.
Sie sind die am schnellsten wachsende Basisbewegung im heutigen Deutschland und sie haben die Bandbreite der Frauen- und Familienpolitik erweitert und verändert.

Vernetzung
Die über 400 deutschen Zentren sind meist auf Landes- oder regionaler Ebene durch Netzwerke und Mütterbüros vernetzt. In Baden-Württemberg vernetzt der Dachverband "Mütterforum Baden-Württemberg e.V.", Sitz in Stuttgart, die 51 Mütter- und Familienzentren im Südwesten (Stand 2004). Bundesweit sind sie durch den "Mütterzentren Bundesverband e.V." in Hamburg vertreten.

International
sind die deutschen Mütter- und Familienzentren im Verein "MINE" (Mothercenters International Network) mit Sitz in München vertreten, dessen Ziel ist es, Mütter- und Familienzentren weltweit durch Austausch und Weiterbildung zu unterstützen. MINE erhielt 2002 den alle zwei Jahre verliehenen und mit $30.000 dotierten Dubai Award Preis for Best Practices to Improve the Living Environment der Vereinten Nationen.
Inzwischen hat diese stetig wachsende Bewegung auf andere Länder übergegriffen und verbreitet sich unaufhörlich, z.B. in Österreich, der Schweiz, Niederlande, Italien, der Tschechischen Republik, Bulgarien, Bosnien, Ruanda, Kenia, den USA, Kanada und den Philippínen (Stand 2002).
Der baden-württembergische Landesverband als auch das Familien-Zentrum-Freudenstadt e.V. unterstützen seit 2001 den Aufbau von drei Mütterzentren im kriegszerstörten Bosnien-Herzegowina - in den Städten Zavidovici, Sanski Most und Sarajevo, seit 2007 den Aufbau eines argentinischen Mütterzentrums in Buenos Aires.